Beschwerden nach Körperregion

Osteoporose: erkennen, vorbeugen, behandeln

Osteoporose, umgangssprachlich Knochenschwund genannt, verläuft oft über Jahre ohne spürbare Beschwerden. Erst wenn ein Knochen bricht, wird sie für viele sichtbar. Dabei verlieren die Knochen an Dichte und Stabilität, wodurch das Risiko für Brüche steigt, etwa am Handgelenk, an der Hüfte oder an der Wirbelsäule. Die gute Nachricht: Osteoporose lässt sich früh erkennen, und der Verlauf lässt sich durch gezielte Maßnahmen positiv beeinflussen.

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Aufrechte Seniorin beim Nordic Walking im Morgenlicht, echtes Foto im Gespräch mit Dr. Ilbeygui, Hochformat 4:5

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Was ist Osteoporose und wer ist gefährdet?

Bei Osteoporose nimmt die Knochendichte ab, die Struktur des Knochens wird poröser, und die Bruchgefahr steigt, mitunter schon bei alltäglichen Bewegungen. Der Prozess verläuft meist schleichend, weshalb Osteoporose häufig erst nach einem Knochenbruch erkannt wird. Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko:

  • Alter: Die Knochendichte nimmt mit den Lebensjahren natürlicherweise ab.
  • Wechseljahre: Der sinkende Östrogenspiegel beschleunigt bei Frauen den Knochenabbau.
  • Familiäre Veranlagung: Osteoporose in der Familie erhöht das eigene Risiko.
  • Bewegungsmangel: Fehlende Belastung schwächt die Knochenstruktur.
  • Rauchen: wirkt sich ungünstig auf den Knochenstoffwechsel aus.
  • Bestimmte Medikamente: etwa Kortisonpräparate, können den Knochen bei längerer Einnahme beeinflussen.

Ob und in welchem Ausmaß diese Faktoren bei Ihnen eine Rolle spielen, klärt die fachärztliche Untersuchung. Denn erst die Diagnostik zeigt, wie es um Ihre Knochendichte tatsächlich steht.

Wann sollten Sie an eine Abklärung denken?

Manche Anzeichen sprechen dafür, die Knochengesundheit fachärztlich abklären zu lassen. Dazu zählen:

  • Ein Knochenbruch nach einem eher geringfügigen Sturz oder ganz ohne erkennbaren Sturz
  • Ein spürbarer Größenverlust
  • Ein zunehmender Rundrücken
  • Rückenschmerzen ohne klare Ursache
  • Vorliegende Risikofaktoren, insbesondere ab den Wechseljahren

Wie wir im OGZ bei Osteoporose vorgehen

Am Beginn steht bei Dr. Ramin Ilbeygui eine fachärztliche Abklärung und Diagnostik, um den Zustand Ihrer Knochen einzuschätzen. Darauf aufbauend besprechen wir gemeinsam die Schritte, die zu Ihrem Befund und Ihrer Lebenssituation passen:

  • Fachärztliche Abklärung und Diagnostik: Grundlage für ein individuelles Vorgehen
  • Bewegungs- und Trainingstherapie: gezielter Muskel- und Knochenreiz sowie Sturzprophylaxe durch Kraft- und Gleichgewichtstraining
  • Physiotherapie: unterstützt Beweglichkeit, Haltung und Muskelaufbau
  • Ernährung als Baustein: Kalzium und Vitamin D spielen für den Knochenstoffwechsel eine Rolle und werden im Rahmen der Beratung berücksichtigt
  • Medikamentöse Therapie: wird, falls erforderlich, individuell ärztlich entschieden

Häufige Fragen zu Osteoporose

Ist Osteoporose heilbar?
Osteoporose lässt sich behandeln, und der Verlauf lässt sich durch die passenden Maßnahmen beeinflussen. Wie sich Ihre Knochengesundheit langfristig entwickelt, hängt vom individuellen Befund und der konsequenten Umsetzung der Empfehlungen ab. Das besprechen wir offen und ohne falsche Versprechen.
Muss ich bei Osteoporose auf Bewegung verzichten?
Im Gegenteil, gezielte Bewegung gehört zu den wichtigsten Bausteinen. Muskel- und Knochenreiz durch angepasstes Training unterstützen die Knochengesundheit und senken das Sturzrisiko. Welche Art von Training für Sie geeignet ist, legen wir gemeinsam fest.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Als Wahlarztpraxis können wir Termine meist kurzfristig anbieten. Am schnellsten geht die Online-Terminvereinbarung.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Beratung.

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